Lärchenschwamm

Der Lärchenschwamm ist ein Pilz, der an den Stämmen verschiedener Lärchen wächst und schmarotzt. Je nach Lärchenart ist er besonders in den Alpenländern wie Österreich, Schweiz, Italien (Larix decidua), aber auch in Nordrussland und Sibirien anzutreffen (Larix sibirica). Sein Einsatz als Heilpflanze geht bereits Überlieferungen zufolge bis ins Altertum zurück.

Zur Anwendung trocknet man das Innere des Lärchenschwamms und schneidet es in kleine Stücke oder pulverisiert es.

Hauptinhaltsstoffe sind mit bis zu 18% die Agaricinsäure, sowie Harz, verschiedene Säuren, Wachs und Bitterstoffe.
Der Geschmack ist einerseits süßlich, andererseits stark bitter. Das Anwendungsgebiet des Lärchenschwamms ist in der Volksmedizin als Abführmittel, sowie gegen Rheuma, Lungenleiden, Nachtschweiß und Blutungen. In der Likörindustrie findet er Einsatz als Bittermittel.

In den Schwedenkräutern nutzt man die abführende und austreibende Wirkung des Lärchenschwamms.